Ihr Biohof in Kürten

Über unsere Gärtnerei...


Als wir 1984 unsere Ackerfläche kauften, existierte im Bergischen Land noch kein  Biobetrieb und wir wurden von allen Seiten mit Skepsis beäugt. Im Laufe der Jahre verwandelte sich jedoch das bis dahin verarmte, versauerte, ehemalige Getreidefeld...

       

 

 

 

 

...in eine kleine Idylle, in der wieder zahlreiche Wildkräuter wie Saatwucherblume und Ackerlöwenmaul und viele andere ihren Platz gefunden haben.

 

 

 

Rosenhecken und eine große Wildhecke wurden angelegt, Nistkästen aufgehängt und Sitzstangen für die Greifvögel aufgestellt. Heute finden wir Bergmolche, Feuersalamander und Blindschleichen in der Gärtnerei und ein großes Blumenbeet dient Hummeln, Bienen und Schmetterlingen als Nahrung. Auch Brennnesseln gibt es reichlich für die vielen Schmetterlingsraupen und sogar der große Schillerfalter sowie Schwalbenschwanz-Schmetterlinge gehören zu unseren Besuchern.

 
 
Geburt eines Schmetterlings

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemäß den Richtlinien des Bioland-Verbandes düngen wir nur mit Mist und Kompost. So verfügt der Boden über ein reichhaltiges Bodenleben. Die genau eingehaltenen Fruchtfolgen fördern zusätzlich einen gesunden Boden. Hier bauen wir unser Gemüse an, das durch den hohen Mineralgehalt der schweren bergischen Lehmböden einen besonders guten Geschmack erhält.   

 

 

 

 

 

 

Magentaspreen

 

Außer den bekannten Gemüsesorten geht unser Interesse immer mehr hin zu den alten, teilweise unbekannten Gemüsesorten wie Magentaspreen, Hirschhornwegerich, weißen und gelben statt roten Beten und natürlich den alten Tomatensorten. Jedes Jahr probieren wir neue Tomatensorten aus und sind selbst immer wieder aufs Neue gespannt auf die verschiedenfarbigsten Früchte und deren Geschmack.

  

 

 

 
 

Biologischer Landbau beinhaltet für uns eine Kreislaufwirtschaft, bei der die Tiere auch einen festen Platz einnehmen. Auch hier bemühen wir uns um den Erhalt alter Tierrassen. Curly, der Walliser Schwarzhalsziegenbock ist unser Schätzchen, doch Athos, der Ungarische Zackelschafbock, ein Einhorn mit zwei Hörnern, ist der schönste. Weltweit existieren noch circa 5000 Zackelschafe, davon etwa 150 weiße und 450 schwarze Tiere in Deutschland, davon wiederum 29  in Oberbörsch (Tendenz steigend), an denen wir viel Spaß haben.

Bei einem Besuch bei uns können Sie außerdem sehen:

  • Bergische Schlotterkämme
  • Indische Brahma-Hühner
  • Pommernenten
  • indische Laufenten
  • und aus der Pferdefamilie einen Friesen und einen Tinker

Für die Tiere sind wir auch immer dankbar für trockenes Brot.

 

 

Freya & Hugo

Athos
Ungarische Zackelschafe

und Familie 

Impala

          

Walliser Schwarzhalsziegen auf den "Alpen"

 
 
 

 

Walliser Schwarznasenschafe

   

 

 

 

 

 

 

 

Leider gefällt die Gärtnerei aber nicht nur den gern gesehenen Gästen. Vor allem Wühlmäuse und Schnecken scheinen das Gemüse besonders zu lieben und so müssen wir jedes Jahr einen Teil unserer Ernte abschreiben für die "Raubtierfütterung".

 

 

Mini-me - Unser Geheimrezept gegen Wühlmäuse

Not macht jedoch bekanntlich erfinderisch und immer wieder versuchen wir etwas Neues gegen die lästigen Schnecken. Auch dieses Jahr lassen wir wieder unsere Enten durch die Gemüsereihen laufen und diese Helfer gegen die Schnecken haben, Gott sei Dank, einen gesunden Appetit !