Ihr Biohof in Kürten

Unsere freilaufenden Brathähnchen

 

Zuerst ein schreckliches Bild:

Am 12. Juni 2009 hat der Bundesrat die künftige Haltung von Masthühnern beschlossen. Leider haben sich die Bundesratsmitglieder - also die Bundesländer - gegen den Tierschutz entschieden. Die jetzt schon katastrophalen Bedingungen in der Hühnermast werden damit legalisiert und sogar noch verschärft: Bis zu 39 kg/qm - also bis zu 25 Tiere pro Quadratmeter -sind jetzt zulässig.

 

Schauen Sie sich doch bitte einmal das Video an, das unter www.tierrechte.de und dort unter Landwirtschaft zu sehen ist.

Diese armen Kreaturen werden im Alter von 36-42 Tagen geschlachtet! Gott sei Dank muß man fast sagen.

Möchten Sie solch ein Tier essen?

 

 

Und nun ein paar schöne Bilder:

 




So sehen unsere Masthähnchen aus und so leben sie bei uns -mal sind es weiße, mal braune.




 

 

 

Unsere Masthähnchen kommen als Eintagsküken von einem Bio-Betrieb zu uns. Zuerst stallen wir sie auf und unter der Rotlichtlampe kuscheln sie sich aneinander. Die ersten Wochen bleiben sie auch bei uns im Stall, denn sie brauchen einen zugluftfreien warmen Ort zum Wachsen. Aber sobald sie ihre Federn geschoben haben, im Alter von 4-6 Wochen, öffnen wir eine Stallklappe und lassen sie zu unseren großen Hühnern. Meist dauert es ein bis zwei Tage, bis die kleinen sich trauen, hinter den großen Hühnern her nach draußen zu laufen, aber dann sind sie nicht mehr zu halten. Sie picken sofort neugierig überall herum, zupfen Gras und nehmen Staubbäder. Und sie befreunden sich mit den anderen Hühnern und den Ziegen.

Wenn wir sie mit ca. 14 Wochen schlachten, haben sie zwar immer noch ein kurzes, aber wenigstens ein glückliches Leben gehabt.

Haben sie nicht auch ein Recht darauf?